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anna_deg

HILFE! - Deckendurchbruch und tragende Wand entfernen möglich?

vor 8 Jahren
zuletzt bearbeitet:vor 8 Jahren

Hallo liebe Community!

Ich lese hier immer ganz interessiert eure tollen Tipps und bräuchte heute mal dringend selbst Input!

Wir wollen eine Wohnung in der Stadt kaufen. Dabei handelt es sich um zwei getrennte Wohnungen übereinander, die durch einen Treppe verbunden werden sollen. Das Haus stammt aus 1938 und muss auf jeden Fall saniert werden. Zusammengelegt wären es etwa 130 qm. Die Wohnung im EG soll ein großer Wohn-Ess-Bereich werden. Dazu muss allerdings einen tragende Wand weg. Zusätzlich muss ein Durchbruch in der Decke her für die Treppe. Leider gibt es keine Baupläne mehr und wir können über die Bausubstanz nur spekulieren. Der Kaufvertrag ist noch nicht unterschrieben, daher können wir auch nicht drunter schauen, was sich da so versteckt.

Wir haben einen Architekten, der mit uns die Wohnung besichtigt hat. Er hat die Infos mit seinem Statiker besprochen. Sicher sagen können die auch nichts, aber das wird zur Zeit am ehesten vermutet:

- Holzbalkendecke, sehr wahrscheinlich verläuft sie von Außenwand zu Außenwand. Also für unsere Pläne günstig.

- Die tragende Wand wird eher ein Problem. Auf ihr liegen die Deckenbalken vermutlich auf. Sie ist im EG. Darüber liegen noch 2 Geschosse und das Dachgeschoss. Die Wand grenzt an einen Schornstein. In dem kann man den Stahlträger nicht befestigen. Komischerweise ist die Wand auf dem Plan, so wie in Echt, am Ende zum Flur hin viel schmaler. Was bedeutet denn das? Ist dieser Teil trotzdem auch tragend?

Die kleine Wand im rechten Winkel dazu, die den Flur abtrennt, sollte möglichst auch weg.

Eigentlich ist die Wand recht klein. Der Teil der weg kann ist nicht mal 3m lag.

Was meint Ihr? Was für Lösungen könnte es geben? Kann ich vor dem Schornstein einen kleinen Teil der Wand lassen um es zu vereinfachen?

Wir haben für die Durchbrüche 15.000 Euro veranschlagt. Könnte das reichen oder ist das total utopisch in diesem Fall?

Die Treppe sollte wirklich an dem Ort bleiben. Oben endet sie in einem offenen Arbeitsbereich mit Balkonzugang. Wir wollen unbedingt die Möglichkeit behalten, dieses Zimmer bei Bedarf abzutrennen und zu einem weiteren Kinderzimmer umzubauen. Den Rest des Grundrisses wollen auch wir so beibehalten.

Vielleicht kann ja jemand was ähnliches berichten oder hat kann einschätzen wie aufwendig/teuer die Änderungswünsche sind.

Da die Küche sehr dunkel ist und wir unbedingt einen offene Küche wollen, wäre es ein Grund unser Angebot zurück zu ziehen.

Vielen Dank :)

PS: Die Genehmigung seitens der WEG liegt bereits vor!


Kommentare (2)