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holunderbluetchen

Mir ist Marie Kondo zu extrem. Wenn man keine anderen Hobbys hat außer Aufräumen und Ausmisten, dann braucht man ja auch nicht viele Dinge ;-)

Eigentlich ist Marie Kondo trotz ihrer hohen Einkünfte ein armer Mensch und

sie tat mir irgendwie leid als ich ihr Buch gelesen habe.

Das war schon vor längerer Zeit, aber bei mir hat es nicht "gewirkt".

Es ist mir zu kompromisslos.

Das einzige, was ich bisher daraus übernommen habe, ist die Falttechnik.

Die finde ich wirklich prima :-)

Ich schaue, dass ich erst gar nicht so viele Dinge kaufe, denn das "Loslassen" fällt mir schwer.

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brightangel777

Ich habe vor etwa drei Jahren das Buch von Marie Kondo gelesen, viele, viele Jahre vorher hatte ich mich bereits sehr mit den Büchern von Karen Kingston beschäftigt. Das Thema Aufräumen / Ausmisten und Energie in den Räumen war mir also nicht neu. Aber die Methode von Marie Kondo erscheint mir radikaler, was mir persönlich gut gefällt. Ich liebe Ordnung, bin aber oftmals zu faul gewesen, welche zu schaffen, weil ich viel arbeite. Seit ich die Konmari-Methode einmal richtig angewandt habe, ist Aufräumen nie mehr ein
Thema bei uns gewesen. Wir sind zu zweit in über 130 qm; das klingt erstmal so, als ob Unordnung ohnehin nicht so auffällt, weil sie sich verteilt. Aber erstens stimmt das nicht ganz und zweitens ist die Energie trotzdem schlechter, weil man ungeliebte Dinge um sich hat.

Ich bin ziemlich radikal vorgegangen, und das Ergebnis war ein Traum. Insbesondere die Falttechnik ist genial. Nie mehr ein unordentlicher Kleiderschrank! Ich könnte blind hinein fassen, und ich hätte immer das richtige in der Hand. Dennoch ist unser Heim sehr gemütlich, denn Gemütlichkeit hängt überhaupt nicht von der Anzahl der Dinge ab, die herumstehen. Zur Perfektion habe ich es dann gebracht durch die FB-Gruppe Fly-Kondo, wo es noch zusätzlich wertvolle Tipps und Anregungen gab.

Und wer es noch krasser mag, der beschäftigt sich mit dem Minimalismus von Fumio Sasaki. Hat mir auch gefallen. Wenn man mal ganz zurückgeworfen wird auf sich selbst, z.B. in einer extremen Situation, dann stellt sich die Frage: Was brauche ich? Was ist existenziell wichtig für mich? Ich habe diese Antworten in einer schwierigen Situation für mich gefunden, und mein Leben fühlte sich sofort viel angenehmer an, denn die Bedingungen dafür waren erfüllt.
Sie lauten: Ruhe innerhalb und außerhalb des Hauses (also auch kein Verkehrs- oder Baustellenlärm), gefühlte Sicherheit, wenn ich das Haus verlasse, gutes Wasser, frische Luft, Bäume und Natur, frisches Obst und Gemüse und gute Bücher.
Diese Dinge sind nicht verhandelbar. Der Rest? Verzichtbar.

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Sybil Pollack

In jedem Kommentat finde ich etwas wahres. Ich möchte nicht wirklich einem Haushalt angehören, in dem jemand lebt wie Marie Kondo, aber ich bin ähnlich. Manchmal zum Leidwesen meiner Familie, aber eben auch zum Glück, denn vieles was aufgehoben wird ist wertlos. So mache ich regelmäßig ein Aussortieren. Meine Großmutter hat mir vermittelt, dass du nur Ordnung im Kopf hast, wenn der Rest ordentlich ist, bzw. andersherum und das ist so ein bisschen mein Mantra. Vor jeder Prüfung oder Hausarbeit, jedem größeren Projekt muss ich ersteinmal aufräumen. Auch wenn eine Sache abgeschlossen ist, ist ein Aussortieren von den Dingen, die man dafür gebraucht hat oder dem was da dazu gehört hat, einfach wunderbar. Übersetzt heißt das, man räumt nicht nur den Raum auf, sondern auch seinen Geist, seine Seele und seinen Körper. In sofern finde ich das Ordnung glücklich macht.

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