Am Liebsten ist es mir wenn mein Bauherr einen Anforderungskatalog erstellt. Welche Anforderungen stellt er z.B. an einen Essplatz? Soll der Bereich hell erleuchtet oder lieber indirekt beleuchtet werden? Sitzen dort zwei Personen oder wird dort oft ein Essen im Freundeskreis zelebriert? Soll der Bereich lieber zurückgezogen und gemütlich, oder ein Mittelpunkt des Hauses sein? usw.
Es geht vor allen Dingen um Aspekte die meinem Bauherren wichtig sind, nicht um feste Lösungen. Feste Lösungen engen ein! Leider ist es oft so, dass der Bauherr sich im Vorfeld schon festlegt wie er welches Problem gelöst haben möchte. Das ist dann immer Schritt zwei vor Schritt zu machen.
Wichtig ist dann, dass die Diskussion zwischen Architekt und Bauherr offen geführt werden kann. Ich bin immer überrascht wie unterschiedlich Menschen zusammenleben, obwohl jeder denkt er lebe "normal". Die Aufgabe des Architekten ist es dann eine feste Hülle um das Zusammenleben einer Gemeinschaft zu planen, die nicht nur möglichst wenig kneift, sondern die Gemeinschaft stärkt. Diese Diskussion sollte so offen wie möglich geschehen.
Gut sind immer Pläne bei einem Umbau, vielleicht eine ehrliche Bausumme und dann beschreiben was Du erwartest.
Gruß
Michael
Levi Doan hat Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing. gedankt
Koch-Kohlstadt, Michael, Dipl.-Ing.
Levi DoanUrsprünglicher Verfasser
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