Was tun mit Steinen und Hauswand?
vor 8 Jahren
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Schneckeninvasion im Garten - Was tun?
Kommentare (21)Bevor ich Garten Designer wurde, habe ich mich viel mit Kräutern und Homöopathie beschäftigt. Da ich lieber Gärten gestalte als mich mit Krankheiten zu beschäftigen, bin ich Designer geworden und nicht Homeopath. Aber das Wissen aus dieser Zeit kommt mir natürlich jetzt zu gute. Ich habe bezüglich Schnecken (ob mit Haus oder ohne), sehr gute Erfahrung mit einem homöopathischen Mittel namens Helix tosta D6 gemacht. Das sind Globuli, die man im Internet bestellen kann. Man giesst damit die Pflanzen. Die Pflanzen nehmen es über das Giesswasser auf und die Schnecken gehen nicht mehr dran :-) Ist ja auch klar: Helix tosta besteht aus vermahlenen Schneckenhäusern bzw. Schnecken. In der Homöopathie heilt man gleiches mit Gleichem. Der Vorteil ist auch, dass das Gemüse für uns trotzdem geniessbar bleibt und Regen nichts ausmacht bzw. wegschwemmt. Probiert es einfach aus... das Mittel kostet nicht viel und ist ergiebig. Gerne gebe ich weitere Auskünfte über Dosierung etc., einfach melden... Herzliche und blumige Grüße aus Nürnberg Birgit Bayer, Bibalon Garden Design...mehrWie haltet Ihr es eigentlich mit Eurem Vorgarten?
Kommentare (14)Da die Fragestellung so schön polarisierend gewählt ist, will ich auch darauf anspringen. Und: gut, ich gehöre zur Stein- u. Schotterfraktion im Vorgarten, habe aber - ACHTUNG! - der veränderlichen Botanik dennoch nicht gänzlich abgeschworen. Wie schon zuvor schon z.B. von grasgrau - GARTENDESIGN erwähnt, gibt es ein "sowohl, als auch" und somit vielleicht auch eine "friedliche Co-Existenz" von beidem: Schotter und abwechslungsreicher Bepflanzung. In unserem Fall sollte der Vorgarten zum neuen, schwarzen, monolithischen Haus passen und so sehr ich z.B. Hortensien, Funkien, Rambler, Formgehölze, Laubengänge etc. . . mag, hätten hier die akuraten Buchsbaumhecken und Rosen unseres "alten Gartens" bei aller Liebe nicht mehr gepaßt. Unter vielen anderen Gesichtspunten ist ein oft unerwähnter Punkt: Hund (eigener und anderer Menschen Hunde, gilt übrigens auch für Katzen und sonstiges Getier). Unser Vorgarten läuft zum Gehsteig hin eben aus, d.h. es gibt z.T. keine Begrenzung, Hunde, Katze usw. . . mag sich ganz offensichtlich auf Schotter nicht "Lösen". Denn "Tier" mag es z.B. nicht, wenn es beim Pieseln an die eigenen Beine spritzt, sprich: der Untergrund nicht aufsaugend wirkt oder man beim Pressen keinen festen Stand hat. - Klingt blöd, ist aber so (vergl. z.B. Pferd - Einstreu !?!). Ich bin wirklich ein großer Tierfreund, aber ich habe keine Lust, dicke Haufen (und ich weiß bei einem Labrador von was ich rede) beim Unkrautjäten zwischen den Fingern zu haben. - Von stinkender Katzenpi. . . mal ganz zu schwiegen (und wir hatten selbst auch so ein liebes Tier.) Gleiches gilt übrigens für "Pflanzen ausgraben". - Macht Hund ebenfalls nicht gerne, wenn er Schotter bei Seite schaffen muss. Insofern stehe ich zu meinem Hang zum Pragmatismus. Ergo: Unser Vorgarten beherrbergt u.a. einen Ilex-Hochstamm, vereinzelte Ilex-Büsche (beiderlei Geschlechts ;-)), den oft gescholtenen, aber dennoch (in homöopatischen Dosen) ganzjährig ansehnlichen Cotoneaster, Christrosen, Gräser, Seggen, Salbei, Lavendel, weiße Fairy-Rosen, Hortensien (Limelight und Kyushu), einen Blumenhartriegel (Hochstamm), . . . . Eintönigkeit sieht für mich anders aus. Dazwischen schwarze Basalt-Chips, darunter Bewässerungsanlage. - Wurde alles in diesem Jahr gepflanzt, wenn´s von Interesse ist, sende ich gerne im kommenden Jahr Bilder unserer "Steinwüste". Noch ein Punkt zum Thema "pflegeleicht". Ohne Pflege geht es natürlich gar nicht, aber eingetragener Flugsamen und daraus wachsende "Kräutchen" lassen sich (zeitnah) aus einem Schotterbeet schon relativ leicht entfernen. - Ist halt Gewohnheitssache: gehe ich dran vorbei, zupfe ich es aus. Vorteil bei Schotter: ich habe bei Regenwetter kein Kilo Erde am Huf. Fazit: Jeder, wie er/ sie´s mag und wie´s paßt. Punkt. Liebe Grüße Frau Gölz!;-)...mehrBad mit bodentiefem Fenster - freistehende Wanne? Objektanordnung?
Kommentare (32)Liebe alle, hier ein Update: Ich habe mich jetzt nach langem Hin und Her dafür entschieden, im EG-Bad KEINE freistehende Wanne zu nehmen - hauptsächlich weil die Scheibe und der Spalt zur Wanne sicher immer Pflegefälle bleiben müssten und weil die freistehende Schönheit auch nciht weiter weg vom Fenster stehen kann wegen der Tür. Es kommt also eine Einbauwanne und ein Fenster rein, das am Wannenrand endet. damit die Hausfront nciht unbalanciert aussieht, habe ich nun für mein Flurfenster - das ursprünglich bodentief geplant war - ebenfalls Wannenhöhe als Abschluss gewählt. So kann hier dann halt ein Sitzfenster entstehen, was im Flur auch kein Fehler ist. Und draußen kann man die Blumen besser gießen, ohne dass der Dreck auf die Scheibe spritzt. Ist alles ein kleines Opfer an meine Liebe zu möglichst viel Licht, aber ich bin mit der Lösung zufrieden. Ausschlaggebend war am Ende, dass mein genialer Trockenbauer meinte, die Wanne bündig an ein bodentiefes Fenster anzuschließen, würde kompliziert. Und ich konnte mir die Optik von außen einfach nicht schön denken.... Innen werde ich wohl Hamburger Hütten folgen mit der Glaswand als Raumteiler - vielen herzlichen Dank für die Idee! :-)...mehrIdeen und Tipps für Projektvollendung...
Kommentare (15)DIE TÜR Ein Tischler oder Zimmermann würde eine passende Tür anfertigen, die nachfolgend beblecht werden könnte. Evtl. käme eine wasserfest verleimte Multiplex-Platte in Frage mit Rahmen und entsprechender Verstärkung. Es gibt sonst auch wetterfesten Rost-Effektlack, vielleicht könnte man auch damit etwas auf die Beine stellen? Aber ich hatte auch noch eine ganz andere Idee. Anstatt dieser Tür könnte für die Aussparung auch ein (breiter) Rahmen aus Cortenstahl gefertigt werden, der das Ganze wie ein Fenster oder Passepartout wirken lassen würde. Dahinter (das "Bild") könnten Pflanzen wachsen, die so angelegt würden, dass man, z.B. zum Wässern des Vorgartens, durch sie hindurch nach vorne treten könnte. Das würde dem Ganzen etwas mehr "Durchlässigkeit" verleihen und auch den Pflanzen im hinteren Bereich zugute kommen, die ja nun auf drei Seiten im Schlagschatten stehen. So könnten auch schöne Effekte aus Licht und Schatten in diesem Bereich entstehen. Der Vorgarten wiederum könnte teilweise schon morgens Sonnenlicht erhalten, dass dann durch dieses "Fenster" scheinen würde. DIE MAUER Hier in aller Öffentlichkeit kann ich Ihnen nicht raten, eine Mauer ohne Betonfundament zu errichten :) Eine Frost- und Tragschicht sollte je nach Bodenbeschaffenheit bis zu 80cm Tiefe angelegt werden, ansonsten ist keine Frostfreiheit gewährleistet. Wenn Ihnen ein rustikales Erscheinungsbild nicht zusagt, gibt es in Naturstein oder auch aus Beton die Möglichkeit der allseitig gesägten Mauersteine. Eine unregelmäßige Wechselschichtmauer kann mit unterschiedlichen Stärken und Formaten sehr abwechslungsreich und trotzdem mit gesägten Steinen nicht zu rustikal aussehen. Sie würde auch m.E. sehr schön zu Ihren Vorstellungen von einer Bepflanzung passen. Eine sehr regelmäßige Mauer stelle ich mir bei Ihnen dagegen evtl. etwas eintönig vor. Auf dem Profil vom Ommertalhof/ Frank Schröder finden sich schöne Fotobeispiele. DIE BEPFLANZUNG Sie wünschen sich eine niedrige trockenheitsresistente Bepflanzung. Hier käme weißer und violetter Lavendel in Frage, den Sie ja schon ausgesucht haben. Zum Lavendel passen sehr schön Sedum Telephium "Herbstfreude" und "Karfunkelstein", Bodendeckerrosen, und die Steppenwolfsmilch. Ein solitärer Hingucker wäre die Fackellilie, deren Blüte sehr schön zu Ihrer Dachfarbe passt. Passende Gräser wären z.B. das Lampenputzergras, Blaustrahlhafer und das Frauenhaargras (versamt sich), Struktur könnten drei Reitgräser "Karl Förster" erzeugen. Abwechslung können Blattschmuckstauden wie das Purpurglöckchen bringen. Lavendel, Purpurglöckchen und die Steppenwolfsmilch sind wintergrün, das Sedum hat sehr schöne langlebige Samenstände und alle vorgeschlagenen Gräser haben eine ansprechende, robuste Winteroptik. Die Fackellilie ist immergrün. Ein ansprechender Anblick des Vorgartens im Winter wäre zusammen mit der schönen Birke also gewährleistet. Eine schone Zwiebelpflanze wäre z.B. der Kugelllauch. Ich hoffe, Sie können sich aus den vorgeschlagenen Pflanzen etwas Schönes und für Sie Passendes zusammenstellen, ansonsten melden Sie sich gern über mein Profil, wenn Sie weitere Hilfe benötigen. Viele Grüße...mehr- vor 8 Jahren
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