Grundriss A oder B der Einliegerwohnung
vor 8 Jahren
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Kommentare (10)
- vor 8 Jahren
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Variante A oder B für den Anbau
Kommentare (4)Räumlich finde ich Variante A sehr schön. Sie ist etwas geradliniger und sowohl der seitliche, helle Treppenraum als auch die Möglichkeit, im Obergeschoss am Ende des sehr langen Flures ein bodentiefes Fenster anzuordnen, gefallen mir gut. Zwei Dinge könnte man meines Erachtens noch einmal überdenken: 1. Ich halte den kleinen Hof für viel zu klein, um dort einen Baum zu pflanzen oder gar einen bereits vorhandenen Baum zu erhalten - sowohl Krone als auch Wurzelraum haben zu wenig Platz, von der baulich ausgesperrten Sonne ganz zu schweigen. Vielleicht habe ich das aber auch nur missverstanden. 2. Die Einrückung des Flures und Gartenausgangs ist meiner Meinung nach nicht notwendig, produziert teure und schadensanfällige Außen- und Innenecken und verhindert zudem, dass das nördliche Zimmer im OG und UG Stellfläche hinter der Tür erhält, die für die spätere Möblierung mit Schränken immer sehr hilfreich ist, um den Raum nicht nur im Plan und im leeren Grundriss, sondern auch im eingerichteten Zustand schlicht wirken zu lassen. Natürlich gibt es auch andere Möblierungskonzepte, hier lohnt es sich, die mögliche Möblierung schon in die Planung mit einzubeziehen. Und noch eine kleine Anmerkung zum zweiten Entwurf: Der Eckpfeiler im nördlichen Zimmer zerschießt den Entwurfsgedanken komplett. Falls Sie aus konstruktiven, praktischen oder auch finanziellen Gründen keine durchgehenden Eckfenster vorsehen möchten, empfehle ich Ihnen dringend, ein anderes Konstruktions- und Gestaltungsprinzip für die Anordnung der Fenster zu wählen und dies einheitlich für den gesamten Anbau (und in Abstimmung mit dem Bestand) anzuwenden....mehrHallo - brauchen Hilfe beim EG-Grundriss!!!
Kommentare (38)Zeit ist der Schlüssel. Und etwas zu begreifen bedeutet, es "in die Hand zu nehmen". Nicht umsonst ist das Wort "greifen" mit in dem Wort. Ein Modell zum Haus ist also definitiv ein richtiger Weg. Am besten einen größeren Maßstab wählen, einen, in dem sich die Proportionen nachvollziehen lassen. Zwar geht ein 1:100 Modell auch, aber ein 1:50 wäre ungleich aussagekräftiger. Papier und Pappe genügen vollauf. Mit den vorhandenen Plänen und etwas Geschick braucht es dafür nur wenige Stunden. Das Modell dann nie von oben betrachten, sondern imme von der Seite. Auch eindrucksvol ist es, wenn man mit der (Handy)Kamera ein Foto aus der Perspektive des Menschen macht. (Beispiel eines Arbeitsmodells) Die nächste Zeit sollte man sich für das Erfahren der Ideen nehmen. Einfach mal vor den vergrößerten Plan setzen (auch hier empfehle ich dringend den 1:50 Plan). Am besten ohne Beschriftung, Maße, technische Angaben. Maximal eine möblierungs-Andeutung. Dann den "Tag" beginnen: (Beispiel eines bereinigten, möblierten Grundrisses) Den Finger in das Schlafzimmer gestellt und im Geiste die Augen geöffnen. Was sehe ich vom Bett aus? Aufstehen und (mit dem Finger) den Raum verlassen und ins Bad schlurfen. Um wie viele Ecken muss ich gehen? an welchen Fenstern vorbei? Was sehe ich vor mir, was sehe ich draussen (überall dort, wo mein Finger gerade auf dem Papier ist)? Welches Licht hätte ich gerne dafür (bitte nicht an Lichtquellen denken, nur an die Qualität des Lichtes: Flutlicht, Orientierungslicht, helle Wände oder lieber nur heller Boden?...) Nehmen Sie sich die Zeit, die die Vorgänge brauchen, um sie wirklich durchzuspielen. Fühlen Sie die einzelnen Handlungen. Es ist ein riesen Unterschied, ob man sagt: "ich stehe auf", oder ob man nachfühlt wie das wirklich ist: wenn man erst wach werden muss, den Konflikt durchlebt, ob man sich nicht doch lieber wieder umdreht, die Augen dann öffnet und irgendwann die Decke zurückschlägt, die Beine aus dem Bett schwingt und mit den Füssen auf einen kalten Laminatboden landet. Brrr, - also doch lieber kuscheliger Teppich? oder Naturholz? Schlappen an oder Barfuß? Wie ist der Boden auf dem Weg ins Bad? Wie ist die Interaktion zwischen Bad, Schlafraum und Schrankräumen? Tragen Sie Morgenmanetel? Ist der Platz für ihn da? Ist im Bad auch Platz für mich und meine Tuben, Tiegel und Bademantel in greifbarer Nähe, oder nur für den Designerwaschtisch und den Heizkörper? Laufe ich durch Flure und um Ecken herum, oder bewege ich mich in meinem Zuhause? Dann der Weg, fertig aufgebrezelt in die Küche: kaffeemaschine. Kaffee aus dem Schrank nehmen, Filter zurechtrücken, Wasser erhitzen... Nehmen Sie sich die Zeit, den gesamten Tag durchzuspielen. Einen Arbeitstag, einen Freizeit-Tag. Spielt das Haus da mit? spielen die Wege da mit? Die Ausblicke? Jedes Hotelzimmer richtet sich mehr nach dem Menschen als das eigene Zuhause. Wir kommen im Hotel am Abend in das Zimmer und können direkt an der Tür das kleine Orientierungslicht anschalten, das wir dann am Bett wieder löschen können. Wir müssen nicht um das Bett herumlaufen, wir erreichen es tatsächlich auch im Schlaf, ohne die Zehen als Eckenfinder vorausschicken zu müssen. Wir können im Hotel aber auch am Morgen das Leselicht einschalten, dann die Vorhänge öffnen, das Bad nutzen, wieder den Raum betreten und, wach von der erfrischenden Dusche, das helle Licht einschalten um uns im Schrank zurechtzufinden. Wir mussten für das Einschalten des Lichtes noch nicht einmal den Raum durchqueren oder den Schalter suchen. Er war einfach genau da, wo wir ihn in diesem Moment brauchten. Ebenso ist es, wenn uns einfällt, alle Lichter löschen zu wollen, obwohl wir uns an ganz anderer Stelle des Zimmers befinden. Warum kennen wir uns in einer guten Hotelsuite sofort aus? Weil es nach den Befürfnissen und Verhaltensweisen des Menschen geplant wurde. Bislang wurde in Ihrem Fall ein erster Plan entwickelt. Dieser wurde genommen und alle Punkte einzeln betrachtet und "verbessert". Vieles folgte den sachlichen Überlegungen (wie zB. der Konflikt Garage / Eingang), aber der Mensch und sein Verhalten, sein Fühlen und seine Wahrnehmung im Mittelpunkt wurde eher vernachlässigt. Wir denken 1000x schneller als wir fühlen, aber unser Fühlen bestimmt die Qualität. Also fort mit den ganzen logischen Gedanken und erstmal in dem bestehenden Grundriss die Qualität prüfen, das Fühlen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse definieren dann die wirklichen Anforderungen. Wie in einem Hotel. Dann laufen auch alle Fäden wieder an einem Punkt zusammen: den Bewohnern. zum derzeitigen Stand der Dinge scheint das Haus zu Richtung vorzugeben und Sie hetzen den Überlegungen hinterher. Nehmen Sie sich jetzt! die Zeit und Sie werden wieder die Richtungsgeber im Planungsprozess werden, was Ihnen wieder Sicherheit in Ihren Entscheidungen gibt....mehrFirst things first - Der Grundriss
Kommentare (45)Ganz am Anfang, als ich die Wohnung kaufte war auch noch dichter Londoner Nebel in meinem Gehirn- Wünsche gab es viele, aber über die Möglichkeiten der technischen Umsetzung war ich mir nicht im Klaren- ich wusste zwar genau was mir nicht gefiel- aber bei dem Rest wusste ich nicht genau was und wie. Ich hatte dann (mit der Idee von Zu Hause im Glück, wo sich alles so harmonisch einfügt, die Idee eine Innenarchitekin einzubinden- sie kam, nahm das Aufmass, fragte nach meinen Wünschen und Vorstellungen- und ward nie mehr gesehen oder gehört. Danach eine andere, die aber anscheinend in England studiert hatte und demnach für jegliche "technische" Entscheidung die Unterschrift von einem Architekten brauchte- ihre Vorstellungen und meine waren nicht auf einer Wellenlänge- so habe ich erstmal eine Pause eingelegt um herauszufinden ob das, was ich umsetzen wollte wirklich so abtrus war. Freunde erzählten mir dann von dieser Architektin, auch Sanierungen spezialisiert, und Energiesachverständige- die hat mich dann auf die KfW-Möglichkeiten aufmerksam gemacht- sie ist sehr zac zac und dynamisch- ihre Prioritäten gehen nicht auf die Optik, sondern rein aufs Technische- aber wir kommen gut klar, auch wenn ich nicht jede Idee gleich annehme- und auch mal nach Alternativen suche- wenn aber Aspekte technisch nicht oder nur schwer umsetzbar sind oder aber zu teuer würden und mir das auch logisch erklärt wird, folge ich ihr natürlich. So sind wir dann nach und nach zu der aktuellen Lösung mit dem Bad en-suite gekommen. Das ist mein privates Bad, täglich nur von mir zu nutzen. Die Wanne sieht man ganz gut, und wird noch ein Highlight - was auch immer- über die darüberliegende Wand bekommen. Allein schon die Form gefiel mir. Mein Bad ist klein aber vollkommen genügend., und ich hoffe, wenn es fertig ist, auch schnuckelig, lach. Anmeldungen zum Gebrauch des Jacuzzis sind aber schon seitens der Töchter angemeldet und angenommen worden... Das grössere "Gästebad", was vorher schon bestand, kann tagsüber genutzt werden, von Besuchern, die dann nicht in mein eigenes Bad gehen müssen, aber auch von Gästen die längerfristig bleiben (Kinder mit Familie und Freunde aus dem Ausland), die auch unabhängig sind, mit einer Walk-in Dusche 80x120 und einem hochwertigen Brausekopf. Dazu musste noch die WAMA und Trockner untergebracht werden, möglichst unsichtbar. Jetzt, und das macht mir Sorgen, müssen noch die richtigen Fliesen dazu ausgesucht werden, und ja, die Lichtplanung- auch da bin ich unsicher...ich werde mir gerne den genannten Artikel ansehen. Die Türen sind schon alle entfernt und entsorgt worden- die Tür zum Dusch- oder Gästebad wird zum Flur aufgehen (wie von Houzz Experten gelernt) oder eine auf der Wand laufende Schiebetür erhalten. Bei meinem Bad, das ja eine Trockenbaumauer zum Schlafzimmer bekommt, werden zwischen Decke und Wand die Muranoglas-Paneele, die ich noch hatte, eingebaut und werden etwas natürliches Licht durchlassen. Bis zum Ende des Projektes ist es noch ein ziemlich langer Weg.......mehrHaus mit Praxis gekauft: brauche Hilfe bei der Grundriss-Veränderung
Kommentare (6)Freut mich, dass Dir die Idee gefällt. Zu dem HWR kann ich nur folgendes sagen: Wir hatten früher einen 7 qm Hauswirtschaftsraum, in welchem gebügelt, genäht und Vorräte bevorratet wurden, ohne Fenster. Arbeiten bei Kunstlicht, wenn man doch in die Natur schauen könnte. Das würden wir niemals mehr machen. Wir haben vor einigen Jahren umgebaut und unser Hauswirtschaftsraum hat jetzt stattliche 12 qm und ein Fenster. Wir haben darin eine kleine schwedische Küchenzeile (Herd,Spüle, Unterschränke) und zwei deckenhohe Vorratsschränke, Waschmaschine, Trockner und Gefrierschrank darin untergebracht, können uns selbst dann noch darin aufhalten, wenn das Bügelbrett aufgestellt ist und meine Frau kann dann dort auch noch nähen und das Equipment auch mal stehen lassen. Hell und freundlich gestrichen und gefliest mit Blick ins Grüne. Zugänglich ist der Raum bei uns durch eine Schiebetür (innen vor der Wand laufend), so dass die Tür nicht die Räumlichkeiten behindert. Euer Haus hat doch eine beachtliche Größe, so dass ich den HWR an Eurer Stelle nicht zu klein machen würde. ------------------------------------------------- 2. Idee: Ihr macht aus der Küche noch ein kleines 2. Arbeitszimmer mit kleinem Arbeitsplatz und Couch für´s Nickerchen oder als Gästeraum und integriert die Küche in das Esszimmer. Ihr habt zwar im Keller eine Waschküche, aber ich würde im HWR Anschlüsse vorsehen, im Zuge der neuen Sanitärinstallation für ein neues Bad im nicht unterkellerten Bereich des Gebäudes, denn dann hättet Ihr alles Wichtige auf einer Etage, was besonders im "Alter" von Vorteil ist, wenn man froh ist um jede Treppenstufe, die man nicht gehen muss. Vielleicht kann man dann sogar später der unteren Etage einen eigenen Eingang spendieren, um diese z.B. separat zu vermieten. Das mal nur noch so zur Überlegung. ------------------------------------------------- 3. Idee: Vom Bad Zugang zum Sauna-Bereich mit Trimmdichgeräten (Sprossenwand, Fahrrad). Von dort auch Möglichkeit in den Garten zu gehen. Die Küche wird zum HWR mit Schreibtisch und Couch und separater kleiner Abstellkammer. Eure Wände sind ja relativ dünn, so dass ein Umbau sicherlich nicht allzu schwierig ist. Falls hier und da eine Säule stehen muss, macht das auch nichts, denn man kann diese ja in die weitere Gestaltung so integrieren, dass das "gewollt" aussieht. ------------------------------------------------- So, nun habe ich mein "Pulver" erstmal verschossen. Ich finde den Grundriss ganz spannend und bin gespannt was Ihr daraus macht. Ich selbst wohne auch auf ähnlich großer Fläche auf einer Etage, habe aber in Ermangelung eines eigenen Arbeitszimmers dieses jetzt unterm Dach realisiert. Es ist kein Fehler, wenn jeder ein eigenes Rückzugsrefugium hat, deswegen rate ich aus eigener Erfahrung zu 2 "Arbeitszimmern", wenn es platztechnisch machbar ist, dann kann man sich auch mal aus dem Weg gehen ohne gleich das Haus verlassen zu müssen. FG Axel...mehr- vor 8 Jahren
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