Wohnzimmer Problem
vor 5 Jahren
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Wohnzimmer mit zwei ungleichen Kaminen/Schächten
Kommentare (7)Nur eine erste Skizze: der Wohnbereich und der Verteilerraum werden zu einem großen "Medienraum" zusammengefasst. Hier kommen Bücher, Filme und Ruhe zusammen: Die breite Säule wird auf gleiche Bautiefe mit der zweiten Säule zusammengezogen. Die schmale Säule wird nach rechts verbreitert bis zu der Höhe, wo gegenüber (neben der Zimmertür) der Versatz in der Wand ist. Ganz links wird eine neue Säule eingezogen, deren Breite bei ca. 50 cm liegt. So entsteht eine wechselseitige Dynamik: Die Breite der Säulen nimmt von rechts nach links ab, wahrend die Nischenbreite von links nach rechts zunimmt. Ein Sockel unten in Sitzhöhe und ein Sturz in ca. 2/3 Höhe des Sockels verbinden die Säulen zu einer Wandscheibe, in deren Öffnungen sich nun definierter Platz für die unterschiedlichen Medien auftut. Es ist nur eine erste Skizze, um die bisherigen Ideen aufzubrechen, denn was mir noch nicht daran gefällt ist, daß der Essbereich, der eigentlich das Zentrum der Bewohner zu sein scheint, von dem Einbau gestört zu werden scheint. Vielleicht kann man die "Bank" als solche hier einfach weiterführen? Vielleicht sogar in tieferer Ausführung und tatsächlich als genutzte Bank am Tisch. Es scheint zwischen der Zeichnung und der Möblierung vor Ort eine Abweichung zu geben was die Pos. des Tisches und der Bank angeht. Vielleicht ist es Ihnen aber auch zu viel Aufmerksamkeit für den Wohnbereich und zu wenig für den Essbereich?Fakt ist: bei dieser Lösung entfällt die Dreiteilung des Raumes :) Wichtig ist auch, daß die gegenüberliegende Wand genau umgekeht handet: hier ist der Essbereich viel größer und bezieht den Zugangsbereich mit ein, während sich der Wohnbereich auf den Bereich der vorgezogenen Wand von 320 cm konzentriert. Ein schönes Wechselspiel und Durchdringung der gegebenen Raum-Volumina. Farbe: Die gesamte Rückwand (Außenand) hinter TV, Bücherwand und Essplatz sollte vllt. eine Akzentfarbe bekommen, während alles andere dezenter in einer Grundfarbe gehalten ist. So wird noch einmal verstärkt der Raum als Einheit betont und vor allem auch die eigentliche Hauswand als Raumgrenze hervorgehoben. Wird sie es nciht, dann wäre die neu gezogene Wandscheibe die neue wahrgenommene Raumgrenze, so daß das Zimmer noch schmaler wirken würde....mehrWohnzimmer neu einrichten
Kommentare (24)Wir beraten hier wirklich gerne, oftmals sehr umfassend. Es macht Spaß und dennoch dient es auch der Werbung in eigener Sache. In manchen Fällen legen wir Punktlandungen hin und in anderen Threads kommt keiner (auf Grund lückenhafter Informationen oder sich herauskristallisierender allgemeiner Ratlosigkeit oder Verunsicherung des Fragenden selbst) an den Kern des Wunsches oder des Problems. Daher ist der ausführliche Einwand von Talking Rooms berechtigt. Wir sehen und lesen nur Ausschnitte und die führen auch uns Experten manchmal in die Irre. Zumal in diesem speziellen Fall bereits in dem vorherigen [Kaminthread[(https://www.houzz.de/forum/kamin-ist-unschoen-dsvw-vd~4441061) Frau Wolff bereits mehrfach erwähnt hat, dass Sie sich eine Zusammenarbeit mit einem Planer sehr gut vorstellen kann und überdenkt. Ich gebe auch oftmals an, dass ein weiter vertiefendes Gespräch durch die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme gegeben ist sobald ich merke, dass meine Ideen auf positive Resonanz stoßen. Dies ist genauso ein Beratungsangebot wie das Einstellen erster Ideen anhand von Beispielen. Hier nur das Beispiel Purismus... Verstehen Sie, Frau Wolff, unter Purismus eine reduzierte klare Formensprache als Gesamtkonzept oder meinen Sie nur weniger Schnickschnack und möchten trotzdem Gemütlichkeit? In einem Forum braucht die Klärung oftmals viele Beiträge, im direkten Gespräch 1 Minute. Das ist der Unterschied und die Erstellung eines Gesamtkonzeptes macht immer mehr Sinn, wenn der Fragende mehr Begleitung benötigt oder wünscht als eine grob umrissene Planungsidee. Detaillierte Planung ist etwas anderes als nur zu sagen: "An diesem Platz könnte ein Sofa/Sessel/Regal stehen." Manch einem reicht diese Angabe, weil er bereits ein konkretes Möbelstück (im Sinn) hat, andere brauchen einen kompletten Leitfaden samt Grundrissplanung, Moodboard, Möbelauswahl, Zeichnungen und die entsprechende Umsetzung. Wenn der komplette Leitfaden gewünscht wird, kann dies in einem Forum schlichtweg nicht geleistet werden. Also, hier an ALLE Ratsuchende, sobald ihr merkt, dass ihr innerhalb des Threads absolut nicht weiterkommt, nicht einfach aufgeben und sich mit halbherzigen Kompromissen abgeben... Oder ihr aber andersherum merkt, dass man mit einem bestimmten Experten schnell zum gewünschten Ziel kommen könnte... Einfach den Kontaktbutton nutzen und genauer nachfragen. Auch hier gilt erstmal Fragen kostet nichts. Ob es dann zu einem Beratungsvertrag kommen kann werden beide Seiten schnell feststellen und dieser ist bei weitem nicht so teuer wie manch ein schrecklicher in Eigenleistung getätigter Fehlkauf. Freundliche Grüße in die Runde, Sigrid Gutberlet FINDHUS...mehrWohnzimmer Lichtkonzept und Behaglichkeit
Kommentare (6)Hallo Herr Panton, leider hatte ich sofort das runtergeschrieben, was ich spontan zu den Bildern im Kopf hatte, und habe den Inhalt nicht noch einmal sortiert. Wenn ich oben zB. schrieb, das Sideboard "näher zu rücken", dann meinte ich, "Sideboard und Wohnbereich empirisch zusammenbringen" - hier nochmal als sortiertes Gesamtkonzept, und damit hoffentlich verständlicher :) ***** Grundsätzlich sagt mir der Raum: ignoriere meine pompöse Größe und nimm mich als Ganzes, und für dich selbst wähle den Platz in der Mitte als einen Raum im Raum, ohne Bezug zu mir zu nehmen. Der rechteckige Teppich und die lange Medienbank / Medienanlage (unter dem TV) nehmen aber ganz klar Bezug zum Raum, indem sie die Ausrichtung der Wände aufgreifen. Das mit der Medienanlage hat sich ja mit dem TV-Ständer erledigt, so daß der TV dann wie ein Möbel eher frei im Raum steht als sich "an die Wand anzulehnen". Ein Bild spricht mehr als 1000 Worte: Die WOHNINSEL Ein runder Teppich ist richtungslos. Von ihm aus ist er in alle Richtungen offen. Entsprechend lädt er von allen Seiten gleichermaßen ein, ihn zu betreten. Dennoch ist er ob seiner Form ein Raum für sich, der die umgebende Architektur ignoriert und seinen eigenen Bereich schafft. wenn sich nun Sofa und TV und ggfl. ein kleines Möbel neben dem TV um diese Insel "gruppieren", ist der Bezug zur Insel stärker als zum Raum. So entsteht ein "hyggeliger" Bereich in der großen Halle, der endlich zu den Proportionen des Menschen passt. Und weil die runde Insel nun nicht mehr an den Raum gebunden ist, kann sie auch etwas näher an den Kamin rücken, und fasst diesen automatisch mit ein. Auf Ihren Fotos sieht man schön, wie die Kante des Teppichs am Kamin vorbeiläuft. Es ergibt sich dadurch ein Raum auf dem Teppich, und einer daneben. Der Kamin ist komplett von dem "Wohnbereich" isoliert. Mit einem runden Teppich öffnet sich die "Wohninsel" zu allen Seiten gleichzeitig - eben auch zum Kamin und zur Spielzone vor dem Kamin. Plötzlich gehört alles dazu. Auch das Sideboard auf der Wand No 2 gehört jetzt stärker dazu, da kein eckiger Teppich mehr eine Grenze zieht und vor Wand 2 ein eigener Bereich entsteht. Das Fenster auf Wand 3 gehört nun (je nach Betrachtungswinkel) zu dem Sideboard, oder zur Wohninsel. Die ÖFFNUNGEN Der Raum ist dreiseitig geöffnet, d.h. an drei Wänden gibt es Öffnungen nach draussen, und nur eine Wand bietet schützenden "Rückhalt". Durch die Wohninsel haben wir tatsächlich einen Bereich geschaffen, der dennoch geschützt ist, da er sich von der Architektur loslöst. Aber es gibt unterschiedliche Öffnungen. Auf Wand 1 gibt es eine Öffnung mit Rahmen. Der Rahmen schliesst die Räume dahinter mehr ab. Dagegen ist die Maueröffnung daneben eher einladend und verbindend. Dennoch würde ich ihm einen gemalten, schlanken Rahmen in dunkel geben, um die Öffnung nicht nur als "Loch in der Wand" darzustellen. Das lässt die Offenheit bestehen, betont diesen Durchgang aber als den wichtigeren. Den gleichen schlanken Rahmen würde ich dem breiten Fenster auf Wand 4 geben. Dadurch verliert er zwar ein wenig den fliessenden Übergang zwischen innen und außen, doch der Raum wird es danken, da die Öffnung plötzlich eigenständig wird und auch hier das "Loch in der Wand" durch den Rahmen zu einem Element der Architektur wird. Das gleiche Prinzip wird auf das schmale Fenster in Wand 3 angewendet. Hier jedoch wird der Stichbogen aus den Türen auf Wand 1 übernommen. Dadurch erhalten wir nicht nur eine schlüssige Proportion mit der Öffnung auf der Wand, sondern auch ein glaubhaftes Gegengewicht zum Kamin. Die FARBEN Die Decke und der Türrahmen bleiben weiß in einer sehr hellen Passpartoutfarbe (zB. ein sandiger Weißton - sto 32237) werden die Wände abgesetzt. So mindern wir den harten Kontrast zum Boden und zum Sideboard. ein Rotbraun (Kamin) in ~70% heller als die Kaminsteine (zB sto 32134) umrahmt die Öffnungen wie oben beschrieben. Die Rollladenkästen können dabei getrost ignoriert werden. und evtl. wird die Wand No 1 komplett in einer 20% dunkleren Passpartoutfarbe (zB. sto 32236) eingefärbt. Das schützt den Rückenbereich der Wohninsel, indem der Gesamte Bereich ab der Stufe etwas "ausgeblendet" wird. Da genügt wirklich ein wenig dunklerer Farbton ggü dem Grundfarbton. Der Stoff ist wollweiß gehalten, und damit dunkler als die Decke, aber neutraler, heller als die Wände Die Farbangaben aus der sto-Farbkarte passen zwar zueinander, aber ob sie auch zu Ihnen und dem Raum passen, müsste definitiv vor Ort mit original Musterkarten geprüft werden! :) das HYGGELIGE "Hyggelig" ist Dänisch und bedeutet "gemütlich". Die gesamte Wand 2 als Vorhang in einem Wollweiß gibt der Wand eine Struktur. Das Auge irrt nicht länger umher, bis es oben an der Decke halt findet. Dadurch wird zwar die Überhöhung des Raumes betont, zugleich aber auch die Bewegung nach unten, zum Sideboard. Mit einem solchen Hintergrund erhält der Raum seine Gemütlichkeit, ohne daß die Fenster "zugehängt" werden und das Bild wird auf der richtigen Höhe nicht mehr zu viel Freiraum über sich hinterlassen. Viele Museen hängen einige der Bilder VOR die Wände, nicht AN die Wände - besonders so exponierte Werke ähnlicher Größe, damit sie für sich stehen können und kein Zubehör der Architektur werden. das LICHT den "Raumteiler" unter dem Deckenbalken würde ich entfernen und den Balken allein wirken lassen. Ganz passend wie in alten Burgen eben. Das helle Hauptlicht dagegen würde parallel vor dem Vorhang als LED-Streifen liegen. Dessen Licht wäre nicht nur Dimmbar, sondern zugleich in seiner Lichtfarbe von Kaltweiß zu Warmweiß einstellbar. So kann am Tag mit Kaltweiß die Grundhelligkeit erhöht werden, und am Abend das warme licht mit weniger Power die "Halle" gemütlich in Szene setzen. Evtl. kann von der Decke im Zentrum des Raumes (über der Teppichmitte) ein Kronleuchter (--> alte Burg) hängen. ähnlich alter Kerzenleuchter gibt er wenig Licht überwiegend frei in den Raum ab. Es ist auf jeden Fall die Diva im Raum, das Highlight, das eine "Zwischendecke" im Raum darstellt. Es darf auch eine Moderne Variante sein, wie diese oder diese hier oder etwas ausgefallenes wie dies. Für eine "Verkleinerung" des Raumes und die Konzentration auf die Wohninsel, würde ein anderes Licht benötigt werden. Hier genügen ein paar Steh- bzw. Tischleuchten: 1x auf dem Sideboard nahe an Wand 1 gerückt, 1x versteckt hinter dem TV, und 1x rechts neben dem breiten Fenster (wo bereits die passende Leuchte steht. Alle zusammen erhellen den Raum um die Wohninsel herum, ohne in zu erhellen. Zuletzt fehlt noch das Nutzlicht am Sofa, das Egoistenlicht, oder wie andere sagen: Leselicht. Hier genügt etwas ganz zurücknehmendes, was nur auffällt, wenn es in Nutzung ist, wie die Berenice oder die Daphine. das i-TÜPFELCHEN nehmen Sie den Glastisch vor dem Sofa weg, der nur den Zugang zum Sofa verstellt, ungeeignet ist um darauf Füße abzulegen und nie in der Nähe steht, wenn man sich sein Buch oder Getränk schnappen will. Tauschen Sie ihn gegen ein paar einzelne Hocker aus Eichenholz (zB. in dieser Art) aus, die all das v.g. möglich machen. Das ist wohnlicher und bequemer ;) Dazu noch zwei große Kissen im Lieblingsmuster (60x60) übereinander auf den Teppich legen, so ist kuscheln und Füße ablegen und Sitzen an der Tagesordnung. Teppich Es ist einfacher, nach einer Auslegeware zu schauen. Die Vielfalt ist unendlich größer und sie lässt sich auf jede beliebige Größe zuschneiden und die Kante in Teppichfarbe Ketteln. Auch preislich definitiv attraktiver als ein fertiger Teppich in der Wunschgröße. Herzlichen Gruß, Steffen Ganzer...mehrProblem quadratisches Wohnzimmer 28qm: Gestaltung Wohn- und Essbereich
Kommentare (22)Liebe Frau Gutberlet, liebe Community, vielen Dank für die weiteren Rückmeldungen und Ideen! Ich möchte gerne eine Zwischenmeldung geben, wo wir uns inzwischen gedanklich in unserer Planung befinden. Bezüglich der Einrichtung des Wohnzimmers haben wir beschlossen zu warten, bis die Renovierung abgeschlossen ist und die Möbel drin sind, die mit umziehen werden. Dann können wir vor Ort sehen, ob evtl einer der bereits vorhandenen Esstische passt, wo genau der Essplatz dann sein wird und wieviel Platz dann im Wohnzimmer übrig bleibt. Alternativ habe ich einen runden Esstisch im Hinterkopf behalten. Wenn der Essplatz im Wintergarten landet, dann werden wir das Wohnzimmer voraussichtlich nur mit Sofas und Sesseln möblieren und den Platz ausschließlich zum chillen nutzen. Das wäre aktuell meine präferierte Wahl. Der von @Sigrid Gutberlet im Bild visualisierte Vitra Sessel wäre natürlich ein Kracher und würde mir richtig gut gefallen!! Mal schauen, ob und wieviel nach der Renovierung noch an finanziellen Mitteln übrig ist ;-) Ich finde auch die Idee mit dem versteckten TV interessant! Noch nie so drüber nachgedacht, aber durchaus eine interessante Option. So etwas kann man ja dann auch nach und nach umsetzen lassen. Auf Grund der Anregungen hier habe ich noch mal einige Denkanstöße erhalten, vielen Dank dafür! Die Innentüren werden wir noch mal ganau unter die Lupe nehmen und vielleicht doch behalten und dann natürlich lackieren lassen. Auch der von @Nicola Bushuven vorgeschlagene Holzfußboden geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich hatte das bei der ersten Umbau-Besprechung im Haus selbst auch schon mal angesprochen... mal schauen, wie groß der Unterschied finanziell im Angebot dann am Ende tatsächlich ist! Auch das von @Angela Eckrodt vorgeschlagene Farbkonzept mit weiß, grau hat mich voll und ganz überzeugt! Mein vorher favorisiertes Blau als Kontrastfarbe habe ich erst einmal gestrichen, wenn es mir am Ende dann doch zu hell werden sollte, dann kann ich später immer noch in Form von Kissen und co farbliche Akzente setzen. Für uns heißt es jetzt erst einmal warten, bis die Renovierungsarbeiten starten. Ab April sind wir eingeplant und wir hoffen, dass alles zügig und planmäßig läuft und wir Ende Mai/Anfang Juni umziehen können. Mal schauen, ob das zeitlich alles so passt. Wenn es dann ans einrichten geht, werde ich mich sicherlich noch einmal mit Fotos melden. Vielleicht frage ich dann auch noch mal in die Runde nach Meinungen, falls wir zwischen 2 Ideen/Optionen schwanken. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich für alle Kommentare und Anregungen bedanken!! VG Anja...mehr- vor 5 JahrenZuletzt geändert: vor 5 Jahren
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