Atmosphäre für Küche gesucht
vor 9 Jahren
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Kommentare (15)
- vor 9 JahrenZuletzt geändert: vor 9 Jahrengolfine hat Bernhardt Wohnraum & Design gedankt
- vor 9 Jahren
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Küchenplaner gesucht, der unsere Küche baut!
Kommentare (16)Hallo Lena, freue mich, dass Dir mein Vorschlag gefällt. Bezüglich Stauraum hat cwasch recht. Da könnte man noch das eine oder andere rausholen. Ein weitere Möglichkeit wäre, Ihr würdet im Bad auf eine Wanne verzichten und nur eine eine Dusche einbauen. Die Ecke könnte man dann der Küche "zuschlagen" - Somit sollten auch Eure Küchengeräte Platz finden. Das ist allerdings Geschmackssache - ich kenne viele, die eigentlich nur Ihre Dusche benutzen und auf die Wanne verzichten könnten .. Anbei kleine Skizze, wie ich das gemeint habe. Viele Grüße, Markus...mehrRat bei zu kleiner Küche mit offenem Wohnzimmer gesucht
Kommentare (16)Ich melde mich wieder aus meiner Baustelle :) Bisher gibt es keine Fortschritte. Das liegt einerseits an der Hausverwaltung, der zweite Grund ist das liebe Geld welches für dringendere Sachen drauf ging, weswegen ich Umbauten in das kommende Jahr geschoben habe. Das hält mich jedoch nicht davon ab weiter zu grübeln. Ich war in einer Wohnung zu Gast, wo ich von einem schönen Wohnzimmer empfangen wurde, riesige Fenster, hohe Decken ... klar, lässt sich bei mir so nicht umsetzen, aber ich habe mich gefragt, ob ich zumindest eine ähnlich offene Atmosphäre in meiner Wohnung zaubern kann? Gedanklich tendiere ich dazu, das L der Küche am Küchenfenster entlang umzulegen. Hintergrund: Die Sanierungsfirma plant, die Dämmplatte auch unterhalb des Fensters entlang zu kleben. Damit ich dort keinen sichtbaren Absatz von der Platte habe ist das meine Vorstellung. Ob die Dämmplatte unterhalb der Arbeitsplatte endet oder bündig wird bleibt abzuwarten. Meiner Meinung nach wäre bündig besser, dann sind Schränke und Arbeitsplatte auf einer Linie, den Übergang zur Wand könnte ich mit einer Leiste verdecken. Nur was mache ich zwischen Mauer und der Seitenwange der Küche? Die Schläuche vom Spülbecken sollten sich verlängern lassen. Das Kochfeld bleibt an Ort und Stelle. Eine deutlich bessere Dunstabzugshaube muss her, weniger Lärm und Küchengeruch. Den Abschluss bildet der Kühlschrank. Den Backofen könnte ich noch in der Küche unterbringen, aber eigentlich würde ich ihn tatsächlich lieber in den Abstellraum verfrachten. Er dient lediglich als Anzeige der Uhr und nur alle paar Wochen wirklich als Backofen. Andersrum, wenn an den Leitungen des Beckens irgendwas wäre ist der Ausbau vom BO auch kein Hexenwerk, aber bis man das merkt ... Was meint ihr? Den Tresen möchte ich für Geschirr und Vorrat nutzen. Ich habe zwar kein riesiges Topfset und zig Pfannen in dem unteren 90er Auszug, aber will man sich für jedes Glas und jeden Teller bücken? Dort oder im Auszug könnten auch Küchengeräte verschwinden, die weniger im Einsatz sind. Die Front würde ich von den übrigen Oberschränken nutzen (60/60/50 zur Auswahl), in welcher Farbe würdet ihr den Tresen gestalten? Das lange (schwebende?) Sideboard von der Küche bis ins Wohnzimmer habe ich aus einem anderen Beitrag gemopst, ich finde die Idee sehr schön. Wo ich das dann herbekomme ist ne andere Frage. Und zur letzten Frage, würdet ihr die Wand zwischen Kühlschrank und Wohnzimmer bis zur Decke hoch lassen? Ich habe mir das mit Krepp abgeklebt auf Höhe der Rollladenkästen, bin mir da unschlüssig was besser wäre ... Wieder ein Danke fürs Lesen meines Romans :)...mehrSchöne weisse Armatur für die Küche gesucht
Kommentare (3)Ich würde immer bei VOLA schauen. Z.B. den Klassiker KV1 oder noch minimalistischer die 590, die es mit verschieden geformten Schwenkausläufen gibt. Sie sind alle in weiß verfügbar....mehrTipps und Ideen für Lichtplanung im Dachgeschoss gesucht
Kommentare (3)Hallo, was bei einer Lichtplanung zunächst wichtig ist, ist die Frage, wo man wann welches Licht haben möchte. Lassen Sie die Frage nach der Lampe zunächst getrost außen vor. Stellen Sie sich lieber vor, wie Sie leben. zB.: "Ich sitze mit freunden am Esstisch. Da brauche ich einen hell erleuchteten Tisch, dazu soll aber der Raum drumherum sanft aufgehellt sein. Die Küche soll aber nicht als "schwarzes Loch" einfach dunkel sien. Sie soll etwas Licht abbekommen, aber definitiv in den Hintergrund treten. Gleiches gilt für den Wohnbereich. Er soll nicht wie eine unbewohnte Sofagruppe eine unausgesprochene Einladung sein, doch hierhin zu kommen, aber auch nicht bedrohlich dunkel sein. Und da zum Flur keine Tür gegeben ist, sollte auch dieser Bereich ebenfalls sanft erhellt sein." Szenenwechsel: "Ich komme in die Küche und will den Einkauf verräumen und danach etwas kochen. zunächst muss ich also gut in die Schränke schauen können. Danach sollen die Arbeitsflächen gleichmäßig hell ausgeleuchtet sein. Natürlich möchte ich mir nicht selbst im Licht stehen und keinen Schatten vor mir auf die Arbeitsfläche werfen. Der Tisch vor mir im Raum sollte aber in den Hintergrund treten, dennoch soll der Raum vor mir erhellt sein. Im trüben Herbst gerne schon um 15 Uhr Taghell, am Sommerabend eher sanft." So sollte jeder Moment des Tages, der Nacht und in allen Jahreszeiten nach und nach durchgespielt werden. Am Ende steht die Anforderung an das Licht. Auf Basis dieser Anforderung definiert man die Position der Lichtquellen und deren notwendige Lichtabstrahlung. Manches Licht soll sich frei in alle Richtungen verteilen, anderes lieber gerichtet, eher punktuell sein. Manches soll nur den Boden erhellen, anderes nur definierte Wandbereiche, wiederum anderes eher den gesamten Raum. Mal ist das Licht von oben kommend perfekt, mal das direkte oder indirekte Licht einer Wandleuchte, und mitunter auch das von unten kommende Licht, das die Decke aufhellt für mehr Dramatik oder Raumhöhe. Jetzt erst schaut man nach, welche Leuchte das erfüllt und welche Lichtfarbe und Lichtstärke für die gewünschte Zielsetzung wichtig ist. Sind mehrere Lichtquellen einer Schaltgruppe gegeben, muss jede einzelne Leuchte natürlich ungleich weniger Leistung haben, als wenn das Licht durch eine einzige Leuchte erreicht werden soll. Meist sollten sich drei Lichtgruppen je Raumbereich finden sanftes Hintergrundlicht ausgerichtetes Bereichslicht (Esstisch, Badspiegel, etc) helles Raumlicht Haben wir mehrere Raumbereiche im Raum, dann sind entsprechende Überscheidungen möglich, aber eher selten. Auch wichtig ist die Frage, von wo aus ich welches Licht schalte. Mehr als drei Schalterflächen je Position sind nicht zu beherrschen. Ab 4 haben wir 2 "mittlere Schalter" und wissen auch Jahre später nicht, welches Licht wo geschaltet wird. Serienschaltungen (2 Wippen in einem Schalter) sind ok, wenn sie gleichwertig sind. zB. linke und rechte Raumhintergrundbeleuchtung. Auch sollte jeder Raumbereich seine eigene Schaltergruppe haben. 5 Schalter für Wohnraum, Essbereich und Flur sind keine erstrebenswerte Lösung. Schalter sollten wie Türklinken auf 105 cm OKFF im Mittel gesetzt werden. Funktionstaster wie Thermostate, Jalousien oder Sprechanlagen auf 140 cm mittlerer Höhe. (Sollte auch bei Dusch-Armaturen angewendet werden ;-) Das wichtigste Licht ist nie das hellste, sondern das am häufigsten genutzte. Daher ist dieses Licht auch vom wichtigsten Schalter aus zu schalten sein: dem obersten. Dicht gefolgt vom darunterlegenden, der das gerichtete Licht, das Arbeitslicht schaltet. Ganz unten dann das Putzlicht, was vllt. auch am trüben Herbstnachmittag zur Anwendung kommt. Eine gelungene Lichtplanung ist eine Addition diverser Lichtquellen. Sie macht auch Dimmer obsolet. Meinen Bauherren gönne ich maximal einen Dimmer für den Esstisch, da Familienfest und Candlelightdinner verschiedne Szenen von einer Leuchte aus verlangen können. Und bislang hat auch niemand einen Dimmer nachgerüstet. Apropos Arbeitslicht. In Küche und Bad sollte das Arbeitslicht auch vom Arbeitsplatz geschaltet werden, nicht von der Tür aus. Ich brauche das Licht hier nur dann, wenn ich merke, daß es fehlt. Denn zunächst schalte ich ja das sanfte Raumlicht, das Orientierungslicht ein und gehe erst dann zum Arbeitsplatz. Gehen Sie jede einzelne Lebenssituation durch. Langsam und mit Zeit. Allein im Bad ist viel los: am Abend schnell ich vom Sofa durch das Bad ins Bett ohne ganz wach zu werden in der Nacht schnell auf WC, nur wichtig, nicht auf Legosteine zu treten, also heller Boden, dunkle Wände am morgen wahlweise langsam aufwachen, während man am Waschplatz steht, oder frisch und hell in den Tag gehen und duschen? Nach langem Tag entspannt in der Wanne abhängen, ohne in den Deckenspot zu blinzeln ... Bewegung- oder Präsenzmelder sind nette Helfer - wo sie denn sinnvoll sind. In der Ankleide zB. lieber nicht, denn manchmal will ich nur die Schmutzwäsche reinwerfen oder früh am Morgen den Pulli rausholen. Da ist zu viel Licht dann unangenehm. Auch im Flur hat es eher den Charme eines Mehrparteienhaus-Treppenhauses als eines Verbindungsraumes zwischen den Wohnräumen. Zumal ich ja ungerne vom Sofa aus in dunkle Flure schaue, da ich dann eher das Gefühl bekomme, da steht jemand und beobachtet mich. Mitunter ist es schon ausreichend, wenn die Ringleitung der Steckdosen mit einem 5-adrigen Kabel ausgeführt wurde. So lassen sich 3 Stromkreise realisieren. Einer davon liefert immer Strom, 1-2 können dann über Schalter an der Tür zugeschaltet werden. Auch im Wohnraum eine praktische Sache. Bislang haben wir das Deckenlicht eingeschaltet, sind zum Fenster gelaufen um den Rollladen zu schliessen und haben die Stehleuchte am Sofa und die Tischleuchte im Fenster eingeschaltet. Danach wieder der gang zur Tür, um das Deckenlicht auszuschalten. Mit einer guten Planung können wir die Rollläden von der Tür aus schalten und sofort über die geschaltete Steckdose auch die Tisch- und Stehleuchte im Wohnbereich. Überhaupt sollten Schalter von Rollläden etc. nicht hinter Vorhängen am Fenster sein, sondern an der Tür. Auch wenn es vielen eine Gewohnheit ist, selbst die Fernbedienung zum TV neben den Fernseher legen. Ergänzend angemerkt ist oft auch eine Ablage hinter dem Sofa ein tolles Hilfsmittel. Sie rückt nicht nur das Sofa leicht von der Wand ab, sondern bietet Platz für die Fernbedienungen, Steckdosen für Smartphones und andere Geräte, Platz für die Brille und Weingläser. Eben für alles, für das man sich bislang immer zum im Weg stehenden Couchtisch vorbeugen musste oder auf die andere Seite des Raumes gehen musste. Am Ende sei noch angemerkt, daß auch die Außenanlage zum Lebensraum gehört. Die Terrasse sollte also nicht nur zum Putzen um Mitternacht erhellt werden können, sondern auch für den gemütlichen Familienabend vom Sofa aus oder dem Abend zwischen zwei Freunden bei Wein und Philosophie auf der Terrasse in lauer Sommernacht. Hier in der Community sind schon einige Beiträge zu Lichtfragen gestellt worden, diverse davon auch mit Beiträgen von mir. Für eine Grundlage sollten Sie da bestimmt einiges finden, was Ihnen hilft. Mein Tipp: bereinigen Sie den Grundriss, nehmen sie alle unnötigen Linien und Maßketten raus. Selbst die Raumbezeichnungen sollten sie entfernen, und den Plan dann im Maßstab 1/50 ausdrucken. Es hilft tatsächlich, sich mehr mit den Räumen und dem Leben darin zu identifizieren, sich in den Räumen zurechtzufinden. Jede mir anvertraute Lichtplanung beginne ich mit diesem ersten Schritt. Immer. Wenn Sie dann erste Ideen visualisiert haben, können wir hier in der Community gern dazu konkretere Tipps / Ideen und Verbesserungsvorschläge geben. Herzliche Grüße, Steffen Ganzer...mehr- vor 9 Jahren
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