Grundriss EG - Gestaltung nach / bei Sanierung
vor 8 Jahren
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Kommentare (11)
- vor 8 Jahren
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Hallo - brauchen Hilfe beim EG-Grundriss!!!
Kommentare (38)Zeit ist der Schlüssel. Und etwas zu begreifen bedeutet, es "in die Hand zu nehmen". Nicht umsonst ist das Wort "greifen" mit in dem Wort. Ein Modell zum Haus ist also definitiv ein richtiger Weg. Am besten einen größeren Maßstab wählen, einen, in dem sich die Proportionen nachvollziehen lassen. Zwar geht ein 1:100 Modell auch, aber ein 1:50 wäre ungleich aussagekräftiger. Papier und Pappe genügen vollauf. Mit den vorhandenen Plänen und etwas Geschick braucht es dafür nur wenige Stunden. Das Modell dann nie von oben betrachten, sondern imme von der Seite. Auch eindrucksvol ist es, wenn man mit der (Handy)Kamera ein Foto aus der Perspektive des Menschen macht. (Beispiel eines Arbeitsmodells) Die nächste Zeit sollte man sich für das Erfahren der Ideen nehmen. Einfach mal vor den vergrößerten Plan setzen (auch hier empfehle ich dringend den 1:50 Plan). Am besten ohne Beschriftung, Maße, technische Angaben. Maximal eine möblierungs-Andeutung. Dann den "Tag" beginnen: (Beispiel eines bereinigten, möblierten Grundrisses) Den Finger in das Schlafzimmer gestellt und im Geiste die Augen geöffnen. Was sehe ich vom Bett aus? Aufstehen und (mit dem Finger) den Raum verlassen und ins Bad schlurfen. Um wie viele Ecken muss ich gehen? an welchen Fenstern vorbei? Was sehe ich vor mir, was sehe ich draussen (überall dort, wo mein Finger gerade auf dem Papier ist)? Welches Licht hätte ich gerne dafür (bitte nicht an Lichtquellen denken, nur an die Qualität des Lichtes: Flutlicht, Orientierungslicht, helle Wände oder lieber nur heller Boden?...) Nehmen Sie sich die Zeit, die die Vorgänge brauchen, um sie wirklich durchzuspielen. Fühlen Sie die einzelnen Handlungen. Es ist ein riesen Unterschied, ob man sagt: "ich stehe auf", oder ob man nachfühlt wie das wirklich ist: wenn man erst wach werden muss, den Konflikt durchlebt, ob man sich nicht doch lieber wieder umdreht, die Augen dann öffnet und irgendwann die Decke zurückschlägt, die Beine aus dem Bett schwingt und mit den Füssen auf einen kalten Laminatboden landet. Brrr, - also doch lieber kuscheliger Teppich? oder Naturholz? Schlappen an oder Barfuß? Wie ist der Boden auf dem Weg ins Bad? Wie ist die Interaktion zwischen Bad, Schlafraum und Schrankräumen? Tragen Sie Morgenmanetel? Ist der Platz für ihn da? Ist im Bad auch Platz für mich und meine Tuben, Tiegel und Bademantel in greifbarer Nähe, oder nur für den Designerwaschtisch und den Heizkörper? Laufe ich durch Flure und um Ecken herum, oder bewege ich mich in meinem Zuhause? Dann der Weg, fertig aufgebrezelt in die Küche: kaffeemaschine. Kaffee aus dem Schrank nehmen, Filter zurechtrücken, Wasser erhitzen... Nehmen Sie sich die Zeit, den gesamten Tag durchzuspielen. Einen Arbeitstag, einen Freizeit-Tag. Spielt das Haus da mit? spielen die Wege da mit? Die Ausblicke? Jedes Hotelzimmer richtet sich mehr nach dem Menschen als das eigene Zuhause. Wir kommen im Hotel am Abend in das Zimmer und können direkt an der Tür das kleine Orientierungslicht anschalten, das wir dann am Bett wieder löschen können. Wir müssen nicht um das Bett herumlaufen, wir erreichen es tatsächlich auch im Schlaf, ohne die Zehen als Eckenfinder vorausschicken zu müssen. Wir können im Hotel aber auch am Morgen das Leselicht einschalten, dann die Vorhänge öffnen, das Bad nutzen, wieder den Raum betreten und, wach von der erfrischenden Dusche, das helle Licht einschalten um uns im Schrank zurechtzufinden. Wir mussten für das Einschalten des Lichtes noch nicht einmal den Raum durchqueren oder den Schalter suchen. Er war einfach genau da, wo wir ihn in diesem Moment brauchten. Ebenso ist es, wenn uns einfällt, alle Lichter löschen zu wollen, obwohl wir uns an ganz anderer Stelle des Zimmers befinden. Warum kennen wir uns in einer guten Hotelsuite sofort aus? Weil es nach den Befürfnissen und Verhaltensweisen des Menschen geplant wurde. Bislang wurde in Ihrem Fall ein erster Plan entwickelt. Dieser wurde genommen und alle Punkte einzeln betrachtet und "verbessert". Vieles folgte den sachlichen Überlegungen (wie zB. der Konflikt Garage / Eingang), aber der Mensch und sein Verhalten, sein Fühlen und seine Wahrnehmung im Mittelpunkt wurde eher vernachlässigt. Wir denken 1000x schneller als wir fühlen, aber unser Fühlen bestimmt die Qualität. Also fort mit den ganzen logischen Gedanken und erstmal in dem bestehenden Grundriss die Qualität prüfen, das Fühlen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse definieren dann die wirklichen Anforderungen. Wie in einem Hotel. Dann laufen auch alle Fäden wieder an einem Punkt zusammen: den Bewohnern. zum derzeitigen Stand der Dinge scheint das Haus zu Richtung vorzugeben und Sie hetzen den Überlegungen hinterher. Nehmen Sie sich jetzt! die Zeit und Sie werden wieder die Richtungsgeber im Planungsprozess werden, was Ihnen wieder Sicherheit in Ihren Entscheidungen gibt....mehrGrundriss UG, EG, OG - Habt Ihr noch Ideen?
Kommentare (23)ja ... wenn schon Flachdach, dann auch nutzen. Die heutigen Dachdichtsysteme machen das möglich, wobei Sie auch gleich Edelstahlfüße für eine Holzterrasse, wie ich sie ausgeführt habe, mit einschweißen lassen. Die Attika gleich etwas höher ausführen, Edelstahlgeländer rundherum und das Glashaus über den Dachausstieg. Für weitere "verrückte Ideen" stehe ich gerne zur Verfügung, es muss ja nicht alles sooo konventionell sein und sie haben ein RIESIGES Dach. und ... regenerative Energien vertikal an die Fassade ;-) Schöne Ostern Josef Rosner...mehrHilfe bei Neugestaltung EG - Anordnung der Zimmer
Kommentare (38)Begehbare Glasplatte geht wegen der Höhe nicht. Daher ist die Rigipsplatte schräg. Das Bild ist missverständlich, der rote Pfeil ist die dunkle Holzplatte die man links sieht. Das Stück ist quasi hinter dem Spot, da geht es dann schräg hoch für die Deckenhöhe/Kopffreiheit. Ich habe leider grade kein Bild von der anderen Seite. Das mit dem Glas sieht aber gut aus....mehrHilfe bei Grundriss Bauernhaus
Kommentare (4)Hallo Marie, es gibt natürlich viele Möglichkeiten der Anpassung. Wofür sich der Bauherr entscheidet, hängt letztendlich von den Prioritäten seiner Wünsche ab und welche Kompromisse zu Gunsten des Budgets eingegangen werden. Dein Entwurf spart auf jeden Fall Kosten, durch die direkte Nutzung der Bestandswohnung als Einliegerwohnung, insofern in dieser nichts renoviert/erneuert werden muss. Jedoch kommen diese Kosten vermutlich bei der späteren Umnutzung wieder auf. Seine neue Wohnfläche würde sich etwas vergrößern, wodurch Schlafen und Wohnen separat wären und eine Schmutzschleuse mit HWR würden dazu kommen. Verzichten müsste er erstmal auf ein Gästezimmer, separate Ankleide und Büro. Die Nord/West-Ausrichtung von Essen-Kochen-Wohnen findet der Bauherr zwar nicht schlimm, jedoch könnten die Räume offen und mit mehr Tageslicht bestimmt wohnlicher sein. Da ich in meinem Vorschlag die Treppen-Situation falsch verstanden habe, hier nochmal eine andere Idee. Diesmal mit Zugang im EG, wo auch die Garderobe und ein Abstellraum evtl. mit WC sein werden. Die Treppe führt hoch zu einer Galerie von der man in das Gäste-Bad, den Flur und die Wohnküche gelangt, welche durch eine Schiebetür abgetrennt werden könnte. In diesem Vorschlag wäre der Weg zur Terrasse kurz und durch den offenen Grundriss gibt es Tageslicht aus Süden, Westen und Norden. Trotzdem werden keine tragenden Wände entfernt, sondern lediglich Durchbrüche geschaffen. Schmutzschleuse, Schlafen, Ankleide und Bestandsbad bleiben wie in meiner vorherigen Version. Wenn dann die Kinderzimmer benötigt werden, wird das Apartment zu Schlafen mit Ankleide und Bad en Suite. Hierfür wird nur die Küche zurückgebaut und unmöbliert. So hätte er jetzt schon alle seine Wünsche erfüllt und für sich wirklich einen Mehrwert. Viele Grüße Steffi...mehr- vor 8 Jahren
- vor 8 JahrenZuletzt geändert: vor 8 Jahren
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