Hohe Wand im Wohnzimmer mit Luftraum - Lichtplanung und Gestaltung?
vor 9 Jahren
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Kommentare (7)
- vor 9 Jahren
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Lichtplanung Einfamilienhaus - Bitte um euren Rat!
Kommentare (53)Danke für die Blumen :) im WC (EG) fehlt das Licht und im Wohnraum würde ich doch auf den Deckenspot in der Sofaecke verzichten zugunsten der "Lichtrahmen" an den Fenstern. In den Kinderzimmern würde ich die Spots stärker zusammenziehen, d.h. die Mittlere 2-er Gruppe lassen, die äußeren aber so weit an die mittlere heranziehen, daß sich zwischen den Leuchten gleichmäßige Quadrate bilden. Das sieht einfach angenehmer aus^^ Als Lichtquelle genügen trotz der Deckenhöhe hier und im Rest des Hauses 3W-LED-Lampen mit satinierter Frontabdeckung. DIe geschalteten Steckdosen in den Kinderzimmern sehe ich eher beide an der Drempelwand in den Raumecken, um ggfls. Licht an den Betten und in der Zuggangsecke schalten zu können, da die dritte freie Raumecke voraussichtlich immer für den Schrankraum genutzt werden, weshalb dort ein Licht eher weniger Sinn macht. LED-Stripes Das Hauptlicht im Bad sollte zwar warmton sein (wegen des Zusammenspiels der übrigen Lichtquellen), aber entsprechend hell, Der LED-Stripe wäre also hier ein 50/50, 60 LED je lfm, 355 cm Länge (sollte ~5 cm vor den Wänden enden, um keine starken Lichtkegel an die Wände zu zeichnen). Das entspricht dann einer Leistung von rd. 52W und einer Lichtabgabe von ~2800 lm (im Vergleich: 150 W Halogenlicht über die gesamte Breite). Das ergibt einen vernünfigen Deckenfluter als Grundbeleuchtung. Für den Mehrbedarf an Licht gibt es ja das Spiegellicht. Treppe Vorsicht bei dem Einsatz von LED-Licht in Stripes in Treppenhäusern: das Licht ist so hell, daß eine Addition der Lichtquellen zu einem sehr starken Licht im Raum führt mit scharfen Schlagschatten. Ein beleuchteter Handlauf zB. ist schön, aber eher etwas für öffentliche Treppenhäuser, nichts aber für gemütlihce Wohnhäuser, wenn man am Abend nur den Weg nach oben in die Schlafräume finden möchte....mehrRat bei zu kleiner Küche mit offenem Wohnzimmer gesucht
Kommentare (16)Ich melde mich wieder aus meiner Baustelle :) Bisher gibt es keine Fortschritte. Das liegt einerseits an der Hausverwaltung, der zweite Grund ist das liebe Geld welches für dringendere Sachen drauf ging, weswegen ich Umbauten in das kommende Jahr geschoben habe. Das hält mich jedoch nicht davon ab weiter zu grübeln. Ich war in einer Wohnung zu Gast, wo ich von einem schönen Wohnzimmer empfangen wurde, riesige Fenster, hohe Decken ... klar, lässt sich bei mir so nicht umsetzen, aber ich habe mich gefragt, ob ich zumindest eine ähnlich offene Atmosphäre in meiner Wohnung zaubern kann? Gedanklich tendiere ich dazu, das L der Küche am Küchenfenster entlang umzulegen. Hintergrund: Die Sanierungsfirma plant, die Dämmplatte auch unterhalb des Fensters entlang zu kleben. Damit ich dort keinen sichtbaren Absatz von der Platte habe ist das meine Vorstellung. Ob die Dämmplatte unterhalb der Arbeitsplatte endet oder bündig wird bleibt abzuwarten. Meiner Meinung nach wäre bündig besser, dann sind Schränke und Arbeitsplatte auf einer Linie, den Übergang zur Wand könnte ich mit einer Leiste verdecken. Nur was mache ich zwischen Mauer und der Seitenwange der Küche? Die Schläuche vom Spülbecken sollten sich verlängern lassen. Das Kochfeld bleibt an Ort und Stelle. Eine deutlich bessere Dunstabzugshaube muss her, weniger Lärm und Küchengeruch. Den Abschluss bildet der Kühlschrank. Den Backofen könnte ich noch in der Küche unterbringen, aber eigentlich würde ich ihn tatsächlich lieber in den Abstellraum verfrachten. Er dient lediglich als Anzeige der Uhr und nur alle paar Wochen wirklich als Backofen. Andersrum, wenn an den Leitungen des Beckens irgendwas wäre ist der Ausbau vom BO auch kein Hexenwerk, aber bis man das merkt ... Was meint ihr? Den Tresen möchte ich für Geschirr und Vorrat nutzen. Ich habe zwar kein riesiges Topfset und zig Pfannen in dem unteren 90er Auszug, aber will man sich für jedes Glas und jeden Teller bücken? Dort oder im Auszug könnten auch Küchengeräte verschwinden, die weniger im Einsatz sind. Die Front würde ich von den übrigen Oberschränken nutzen (60/60/50 zur Auswahl), in welcher Farbe würdet ihr den Tresen gestalten? Das lange (schwebende?) Sideboard von der Küche bis ins Wohnzimmer habe ich aus einem anderen Beitrag gemopst, ich finde die Idee sehr schön. Wo ich das dann herbekomme ist ne andere Frage. Und zur letzten Frage, würdet ihr die Wand zwischen Kühlschrank und Wohnzimmer bis zur Decke hoch lassen? Ich habe mir das mit Krepp abgeklebt auf Höhe der Rollladenkästen, bin mir da unschlüssig was besser wäre ... Wieder ein Danke fürs Lesen meines Romans :)...mehrBeleuchtungshilfe/ Rat bei Einbauspots im Wohn- und Essbereich
Kommentare (10)Licht und Stille sind die Luxusgüter unserer Zeit. Wert, sich dafür ein wenig mehr Zeit zu nehmen, als nur über eine Aufteilung von Leuchten nachzudenken, ohne daran zu denken, wohin denn das Licht aus diesen Leuchten fällt und wo ich es eigentlich gerne hätte... Nicht die Lampe ist wichtig, sondern das Licht, was aus ihr herauskommt. Und Licht entsteht nur dort, wo es auftreffen kann. Nah an den Wänden positioniert (ich empfehle eher <30 cm) werfen die Downlights runde Lichtmuster an die Wände und hellen die Wandflächen unter sich auf. Je enger sie nebeneinander positioniert sind, umso eher wird aus einem einzelnen Lichtkegel eine Lichtfläche. In der Mitte des Raumes platziert wird der Boden aufgehellt, aber die Wände bleiben dunkel, so daß wir in solchen Räumen das Gefühl haben, es fehlt Licht. Im Treppenhaus kann das zB. anders sein. Da wollen wir gerade früh oder spät am Tag keine hell erleuchteten Räume, sondern nur sehen, wohin wir treten. Im Flur dagegen ist beides gewünscht. Denn wenn es mitten am hellen Sommertag in den angrenzenden Zimmern so richtig hell ist, irritiert es uns, wenn die Flure dazwischen so dunkel sind, daß wir Kunstlicht einzuschalten müssen. Andererseits ist es am Abend schön, wenn diese Flure auch nur sanft ausgeleuchtet sind, um schnell noch vom Bad ins Bett huschen zu können, ohne mit dem Zeh am Türrahmen hängenzubleiben. ***** Die Menge an benötigtem Licht kann ich entweder über eine hohe Lichtleistung der Lampen bekommen, oder aber über eine größere Anzahl an Lampen mit geringerer Lichtleistung die gleiche Menge an Licht erhalten - nur eben gleichmäßiger Verteilt. Wenn Sie jetzt auf 450 cm nur zwei Lampen unterbringen, sind diese schon so weit voneinander entfernt, daß sie eher zwei Lichtstriche an der Wand abgeben, als daß sie die Wand aufhellen. Selbst wenn außen noch die letzten Leuchten der 5-er Reihe addiert werden, haben wir einen zu großen Abstand zwischen den Leuchten um das zu erreichen, was Sie sich wünschen. ***** Abgesehen davon sprechen Sie von einem Raum mit mehreren Funktionsbereichen (Essen & Wohnen). Es wäre doch ärgerlich, wenn Sie den Wohnbereich nutzen, aber aufgrund der großflächigen Verteilung gleich ALLES in dem Raum hell erleuchtet ist, auch die Bereiche, die Sie gerade gar nicht nutzen. Schaffen Sie sich auch durch das Licht entsprechende Zonen und schaffen Sie sich über mehrere Schaltkreise zum jeweiligen Nutzungsbereich das richtige Licht zu verschiedenen Situationen. Je Raumbereich bedeutet das: gemütliches Licht, das unseren Abend begleitet, ohne grell zu sein Nutzlicht / Akzentlicht, wo wir es brauchen, ob an der Spüle, im Buch oder am Tisch Raumlicht (mal alles hell machen, wenns mal wieder um 15:00 Uhr diesig grau ist Denken Sie auch daran, daß sie im Wohnraum sitzend auch immer den Essbereich sehen, und wohlmöglich auch den Flur. Es genügt also nicht, den Wohnraum gemütlich auszuleuchten, während der Essbereich oder der Flur im beunruhigenden Schwarz daherkommen oder hell erleuchtet sind. Auch für diese Situation ist ein entsprechendes Licht vorzusehen. Denn wenn ich den Wohnraum am Abend verlasse, möchte ich ungern durch einen hell erleuchteten Flur zum Bad gehen, wo mich ein gleissendes Licht erwartet, um dann in Bett zu gehen. Lieber hätte ich ein sanftes Licht das schon da ist, mich den Weg über begleitet ohne mich wieder wach zu machen, und das sich nur hinter mir ausschalte. Ebenso wäre es doch toll, wenn ich im Schlafraum mir das sanfte Licht einschalte, das mir hilft, mich im Raum zu orientieren, ohne andere Mitschläfer im Raum zu wecken. Und wenn ich dieses Licht dann auch am Bett wieder löschen kann, ist es einfach nur großartig. Vielleicht kann ich mr auch das Leselicht auf meiner Bettseite einschalten, um es am Bett wieder auszuschalten?! Hier ist es wichtig zu wissen, wie das Bett genau ausschaut, damit die Schalter richtig positioniert werden. ***** Machen Sie eine Gedankenreise. Gehen Sie zB. in Gedanken auf das Sofa. Es ist Abend. Was sehen Sie von dort aus? Wo sollte etwas Licht sein? Wo sollte gezielt etwas Licht sein und wo sollte auf keinen Fall Licht sein? Dann schauen Sie, wie das Lciht beschaffen sein muss, um diese Wünsche zu erfüllen. Und dann erst schauen Sie, welche Leuchte das auch erfüllt. Und diese Reise machen Sie mit den anderen Räumen und den Wegen die Sie gehen. wie komme ich nach Hause und wann? welche Wege durchlaufe ich am Morgen? wo laufe ich entlang und von wo aus will ich welches Licht schalten und welche Jalousie zB? Und danach richten sich die Entscheidungen welche Lichtkreise soll es geben? welches Licht soll indirekt vorhanden sein? welches direkte Licht benötige ich? wo soll es gerichtetes Licht geben? wo soll die Lichtquelle Raumlicht abgebend sein? Es gibt hier diverse Anfragen zum Thema Licht, von denen manche bereits einige Grundlagen erarbeitet haben, die sie dann hier zur Diskussion gestellt haben, wie diese Diskussion zB. oder diese hier. Stellen Sie Ihre ersten Gedanken ruhig konkret hier im Forum zur Diskussion. Herzliche Grüße, Steffen Ganzer...mehrwir verzweifeln an der Wohnzimmer Gestaltung
Kommentare (19)Hallo Markus, schön, wenn Sie hier einen Lösungsweg für sich finden. (Ein paar Detailmaße wären hilfreich, wenn es um die Möblierung geht: wie groß sind die Möbel und wie die Wandmaße, dann kann dam diesen Punkt beurteilen.) Um auf die Farbe zurückzukommen: Sie sollten nun nicht einfach in den Farbtopf greifen. (Was, und das von mir!?) Es scheint so, als würden Sie sich mit dem ruhigen Farbschema wohl fühlen, denn auch das Büro ist sehr zurückhaltend. Wenn Sie das glücklich macht, bleiben Sie dabei. Denn es hilft nicht, wenn dieser eine Raum nun „ein paar bunte Kleckse“ (Wandfarbe und Teppich) bekommt. Ein Haus ist ein Ganzes, das muß insgesamt stimmig sein. Es wäre merkwürdig, wenn nur hier - sagen wir mal - ein grüner Teppich liegt und die übrigen Räume sind unfarbig. Da wird der Teppich immer ein Fremdkörper bleiben und ich wette, dass er dann auch nicht lange bei Ihnen bleiben wird. Wie ist denn die Farbwahl zustande gekommen? So, weil Sie das mögen oder weil Sie unsicher waren? Das ist entscheidend. Auch bei den „Nichtfarben“ gibt es großen Spielraum, um Spanung hineinzubringen. Wobei ich den Begriff „Nichtfarben“ jetzt sehr weit stecken möchte: ein Dunkelgraublau z.B. ist natürlich eine Farbe, aber eben nur subtil bunt. Wenn Sie Stirnwände deutlich dunkler färben, sollte die Tür mitlackiert werden - wie ich schon schrieb - die sticht sonst zu sehr hervor. Das müßte dann auch gar nicht der gleiche Ton sein; ich würde dann auf schwarz gehen. Das ist im Raum vorhanden und beschränkt Sie nicht bei einer zukünftigen Farbentscheidung. Und ich würde nur die Tapete „um‘s Eck“ ziehen - nicht aber die dunkle Farbe auch noch an die lange Wand bringen, dann verschwindet der Effekt wieder. Pflanzen bringen Leben - und Sie werden ja nicht die komplette Fensterbank vollstellen. Zwei oder drei, und dann eine Kombination aus kleineren, die auf der Fensterbank stehen und einer großen auf dem Boden. Die Gefäße müssen immer groß genug sein. Das ist besser für das Blümchen und für die Optik ;-) Entschuldigen Sie den langen Text - Farben und Farbwirkung ist nicht so schnell beschrieben. Ausprobieren - eine große (1 x 1 m) Platte mit dem Wunschton streichen und ein paar Tage im Raum an verschiedenen Stellen stehen lassen - wird Ihnen sicher bei der Entscheidung helfen. Und jetzt kommt‘s: ich würde mit dem Teppich anfangen. Viel Erfolg wünscht NIC...mehr- vor 9 Jahren
- vor 9 Jahren
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